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Vom Auswandern und Zurückkommen...

Während der Diktaturzeit ging es auf Madeira recht ärmlich zu. Das meiste Geld wurde in die Kolonialkriege gesteckt. Viele Madeirenser sahen in ihrer Heimat keine Perspektive mehr und wanderten aus. Und nicht nur vereinzelt! Zwischen 1960 und 1970 kam es zu einer regelrechten Auswanderungswelle nach Venezuela, Brasilien, Kanada, Australien und Südafrika. Viele flüchteten illegal, auch vor dem drohenden Fronteinsatz in Angola und Mozambique, denn die Kosten für die Ausreise und die des Genehmigungsverfahrens waren hoch.

Rückkehr...

Einige Madeirenser haben es geschafft und wurden reich in ihrer neuen Heimat. Als der Escudo nach der Revolution 1974 einen hohen Wertverlust erlitt, kamen die meisten Auswanderer zurück und investierten das Geld auf Madeira. Es wurden neue Häuser gebaut, Geschäfte, Restaurants und Pensionen eröffnet. Damit erhielt die Inselwirtschaft einen kräftigen Aufschwung.

Auswandern heute...

Heutzutage ist das Auswandern nicht mehr so aktuell. Bei einer geringen Arbeitslosenquote gehts es den Madeirensern verhältnismässig gut. Vereinzelt suchen junge Familien ihr Glück im europäischen Ausland, wie England, Frankreich oder Deutschland.

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