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Die Altstadt Funchal - Zona Velha

Marcos Milewski vorher
Marcos Milewski vorher
Marcos Milewski nachher
Marcos Milewski nachher

Schon in den ersten Jahrhunderten nach der Entdeckung der Insel ergab sich ein schneller Bevölkerungszuwachs in der Hauptstadt Funchal. Einer der Gründe dafür war das hervorragende Klima und die privilegierte geographische Lage.

Viele geschichtlich bedeutende Gebäude aus dem 15. und 16. Jahrhundert haben bis heute überlebt und können im historischen Kern der Innenstadt besichtigt werden.

Das Altstadt-Zentrum ist in drei Stadtteile aufgegliedert.

 

Das Ziel zum Verschönern der Altstadt von Funchal wird seit 2011 mit dem Projekt „öffnet die Tore der Stadt durch Kunst und Kultur“ umgesetzt. Dabei werden alte und vergessene Eingänge wie Türen von Häusern und verlassenen Geschäften mit künstlerischen und kulturellen Gemälden versehen. Damit soll die Stadt Funchal in einem glanzvollen Licht erscheinen und zu neuem Leben erweckt werden.
Am 6. April 2011 hat der Künstler Marcos Milewski in der „Rua Santa Maria“, Hausnummer 77, die erste Tür bemalt. Inzwischen sind in dieser Straße und Umgebung bereits über 127 Kunstwerke auf den Türen zu finden.
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Historisches Zentrum Santa Maria

Im östlichen Stadtzentrum von Funchal befindet sich die Altstadt Santa Maria.
Obwohl sehr unterschiedliche Bevölkerungsschichten dieses Viertel einst bewohnten, zeigt dieser Stadtteil dennoch eine interessante Gleichförmigkeit in den Bauten auf. Die Kapelle Nossa Senhora wurde etwa im Jahr 1430 gebaut und war somit eines der ersten Gebäude.

Der Stadtteil Santa Maria verlagerte sich immer östlicher nachdem die Kathedrale Sé entstand. Funchal entwickelte sich im 16. Jahrhundert auch immer mehr zur Handelsstadt durch den Aufschwung der Zuckerindustrie.

Die Einwohner von diesem Stadtteil setzte man nie unter Druck für einen Wiederaufbau im großen Stil, dennoch wurden bereits viele Renovierungsarbeiten durchgeführt und die Altstadt besitzt ein ganz besonderes Flair. Ein großer Beitrag zur Aufwertung dieses Viertels sind auch neue Projekte wie die Seilbahn nach Monte, die hier den Ausgangspunkt hat.

Seit 1986 steht der Stadtteil Santa Maria unter Denkmalschutz.

Historisches Zentrum Sé

Westlich von der Altstadt Santa Maria befindet sich das historische Zentrum Sé.

Eines der ersten Gebäude in diesem Stadtteil wurde 1491 fertiggestellt, das Rathaus mit der Notar-Kanzlei und den öffentlichen Versammlungsräumen. Im Jahr 1493 wurde der Bau der „großen Kirche“ begonnen und als Kathedrale Sé im Jahr 1514 eingeweiht.

Auf demselben Platz, dem früheren Campo do Duque, wurden während des 16. Jahrhunderts die Festung, der Bischofspalast, der Priesterseminar und die Jesuitenschule erbaut. Auch die bedeutendsten Händler ließen sich in dieser Nachbarschaft nieder.

Somit war die Absicht von König Dom Manuel, eine neue Stadt zu bauen, bestätigt.

Historisches Zentrum São Pedro

Gleich nach dem historischen Stadtteil Sé ist das Viertel São Pedro die bedeutendste und bevölkerungsreichste Kirchengemeinde von Funchal.

Bereits ab dem 15. Jahrhundert bauten dort die bedeutenden reichen Familien ihre Häuser, um sich vom Rest der Stadtbevölkerung abzugrenzen.

Die Kapellen São Pedro und São Paulo, sowie ein kleines Krankenhaus wurden in diesem Stadtteil vom ersten Kommandanten Funchals, João Gonçalves Zarco, gebaut. Auch der zweite Kommandant, João Gonçalves da Câmara, ließ sich später in dem prachtvollen Anwesen Quinta das Cruzes in der Nachbarschaft nieder. Danach wurde das bedeutende Kloster São Francisco und auch das Franziskaner Kloster Santa Clara errichtet. Im 17. Jahrhundert folgte dann das Kloster Mercês.

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