Autonome Region Madeira - Região Autónoma da Madeira
Madeira ist seit 1976 eine autonome Region der Republik Portugal mit einer stabilen demokratischen Regierung. Die Hauptstadt Funchal ist Sitz der politischen Führung, der gesetzgebenen Organe und der Verwaltung. Die Insel selbst ist in 10 Bezirke eingeteilt. Der Elfte ist die Nachbarinsel Porto Santo.
Die Bezirke (Concelhos) sind wiederum in 53 Gemeinden (Freguesias) - mit jeweils einem Presidenten - eingeteilt. Weiterhin besitzt jeder Bezirk ein Rathaus mit einem Bürgermeister.
Regierung
Alberto João Jardim von der liberal-konservativen Partei (PSD) wurde 1976 zum Regionalpräsidenten gewählt. Bis heute hat er jede Wahl gewonnen. Die Regierung in Lissabon übt eine kontrollierende Funktion über die Regierung und das Parlament Madeiras aus, doch sie hat keinen Einfluss wie etwa in der Wirtschaftspolitik, bei Steuern und Zöllen.
EU-Fördermittel
Portugal trat 1986 der EG bei. Durch die Einführung des Europäischen Binnenmarktes erhielt Madeira 1993 einige finanzielle Mittel aus dem EU-Fond. Vor allem sollte damit die verkehrstechnische Erschließlung der Insel und damit die Entwicklung des Tourismus gefördert werden.

