Strände auf Madeira
Madeira ist keine klassische Badeinsel mit endlosen Sandstränden, sondern eine spektakuläre Vulkaninsel mit Naturpools, Kies- und Sandstränden. Das macht Schwimmen, Baden und Strandurlaub auf Madeira zu einem besonderen Erlebnis
Natürliche Lavapools
An der Nordküste findest du beeindruckende natürliche Lavapools, die durch erkaltete Lava direkt im Meer entstanden sind.
Besonders bekannt sind die Lavapools von Porto Moniz und Seixal, wo Meerwasser in geschützte Becken fließt und so sicheres Baden trotz oft starkem Atlantik ermöglicht.
Typische Vorteile der Lavapools: ruhigeres Wasser, sichere Badebereiche, schöne Aussicht auf Atlantik und Steilküste. Sie eignen sich ideal für Familien und alle, die gern im Meerwasser baden, aber Respekt vor hohen Wellen und Strömungen haben.
Künstliche Sandstrände
Madeira hat einige künstlich angelegte Sandstrände, bei denen der helle Sand aus Nordafrika, vor allem aus Marokko, importiert wurde.
Die bekanntesten Beispiele sind der Sandstrand von Calheta und der Strand von Machico, beide in geschützten Buchten mit Wellenbrechern.
Diese Strände bieten ein klassisches Beachfeeling mit feinem Sand, ruhigerem Wasser, Infrastruktur wie Duschen, Restaurants und Liegen – ideal für Badeurlaub, Familien und Sonnenanbeter.
Schwarze Strände vulkanischen Ursprungs
Viele Küstenabschnitte Madeiras bestehen aus dunklem Vulkansand und Kieselsteinen, typisch für die vulkanische Herkunft der Insel. Strände wie Praia Formosa in Funchal, Prainha in Canical oder Porto do Seixal an der Nordküste zeigen schwarzen Sand und dunkle Steine im starken Kontrast zur üppig grünen Landschaft.
Diese Strände wirken oft wilder und ursprünglicher, teils mit stärkerem Wellengang und ideal für Fotos, kurze Badepausen oder zum Kombinieren mit Wanderungen.
Insider-Tipps
Beste Zeiten, Strömungen, Sicherheit
Zum Baden sind vor allem die Monate späten Frühling bis Herbst angenehm, da Luft- und Wassertemperaturen milder sind und die Wetterbedingungen stabiler. Im Norden und Westen ist der Atlantik oft rauer, mit höherem Wellengang und stärkeren Strömungen, während der Süden und Südosten in der Regel etwas geschützter sind.
- Immer auf lokale Hinweisschilder, Flaggen und Absperrungen achten, da Strömungen schnell wechseln können.
- Badeschuhe sind an Kies- und Felsstränden sowie in Lavapools empfehlenswert.
- Bei starkem Wellengang besser auf geschützte Lavapools oder künstliche Sandstrände mit Wellenbrechern ausweichen.
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